unsere Gr√ľndungsvereine

Die Begr√ľndung eines K√§rntner Landesmuseums geht in die zwanziger Jahre des 19. Jahrhunderts zur√ľck und folgte dem Vorbild der Museumsgr√ľndungen in den √∂sterreichischen Kronl√§ndern. Als eigentliches Gr√ľndungsjahr des Landesmuseums gilt das Jahr 1844: In diesem Jahr kam es in Klagenfurt zur Gr√ľndung des Geschichtsvereines f√ľr K√§rnten. Neben der wissenschaftlichen Forschung wurde auch die Pr√§sentation der bereits vorhandenen kulturhistorischen Sammlungen im Landhaus als erstes museales Standbein eines K√§rntner Landesmuseums betrieben.

Dazu kam im Jahre 1848 ein vom im gleichen Jahr begr√ľndeten Naturwissenschaftlichen Verein eingerichtetes Naturhistorisches Museum am Kardinalplatz. 1861 mussten die naturhistorischen Sammlungen ebenfalls im Landhaus untergebracht werden, was bei einer st√§ndigen Zunahme von Exponaten und einer gleichbleibenden Raumkapazit√§t zu gro√üen Problemen f√ľhrte. Aus diesen √úberlegungen entstand 1877 ein gemeinsames Komitee aus Vertretern beider Vereine, welches sich mit der Planung f√ľr ein eigenes Museumsgeb√§ude zu befassen hatte. Nach den kostenlos von dem aus Klagenfurt stammenden Architekten Gustav Gugitz erstellten Baupl√§nen wurde am 24. April 1879 der Grundstein f√ľr das neue Museum gelegt. Erm√∂glicht wurde den beiden Vereinen dieses Bauvorhaben durch ein zinsenloses Darlehen der K√§rntner Sparkasse.

In den Jahren von 1879 bis 1883 entstand das neue Museumsgeb√§ude im Baustil des klassizierenden Historismus der Wiener Ringstra√üenarchitektur. Die volkskundlichen Schausammlungen des Geschichtsvereines wurden nach 1922 mit den Sammlungen der K√§rntner Landsmannschaft vereinigt und ab 1925 als ‚ÄěK√§rntner Heimatmuseum‚Äú weitergef√ľhrt. Nach schweren Bombensch√§den erfolgte der Wiederaufbau des Landesmuseums durch Landesmittel, gleichzeitig wurden mit der Neuaufstellung der kulturgeschichtlichen und naturwissenschaftlichen Schausammlungen das Geb√§ude und die wissenschaftlichen Mitarbeiter vom Lande √ľbernommen. Eine vertragliche Regelung sicherte 1974 mit der endg√ľltigen √úbertragung der Sammlungen an das Land das weitere Bestehen der Vereine und das erfolgreiche museale und wissenschaftliche Wirken des Landesmuseums K√§rnten.


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