Ur- und frühgeschichte

Die älteste Geschichte des Menschen in Kärnten

Die Abteilung Ur- und Frühgeschichte erforscht die älteste Geschichte des Menschen in Kärnten. Der Blick richtete sich dabei auf einen Zeitraum von mehr als 40.000 Jahren, beginnt mit dem Neandertaler und endet im Karantanien Karls des Großen.

Die Sammlungen umfassen Funde von der Kupferzeit bis in die ältere Eisenzeit, Depot- und Einzelfunde aus der Bronzezeit, italisches Geschirr, Waffen und Bernstein. Ein historisches Zeugnis ersten Ranges und in Eurpoa einzigartig sind die Bleifiguren aus Frög.

Funde von steinzeitlichen Jägern als älteste Nachweise menschlicher Besiedlungen im Kärntner Raum, die dem Neandertaler zugeordneten Funde aus der Tropfsteinhöhle in Griffen und Funde von einem sommerlichen Jagdlager mittelsteinzeitlicher Jäger von der Waidegger Alm in den Karnischen Alpen (ca. 8.000 v. Chr.) sind weitere Schwerpunkte der Sammlungen.

Die Abteilung befasst sich mit Themen wie der Sesshaftigkeit zur Nutzung von Bodenschätzen, der verkehrsgeographischen Lage des Landes, die zu Aufschwung und Reichtum führte, dem Aufkommen menschengestaltiger Götter, der ersten Verwendung von Schrift im Kärntner Raum und der Ablöse von Kulturen und Stämmen bzw. Völkern, sowohl im Hinblick auf den Zerfall des Römischen Reiches, als auch die Entstehung Kärntens im Hinblick auf das slawische Fürstentum Karantanien.

Die Abteilung betreut wissenschaftlich die Keltenwelt Frög und den Archäologiepark Gurina.
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ABTEILUNG

Ur- und Frühgeschichte

Abteilungsleitung: Univ.-Doz. Dr. Paul Gleirscher

T: +43 (0)664 80536 30585
E: paul.gleirscher@landesmuseum.ktn.gv.at

Anschrift:
Landesmuseum Kärnten
Sammlungs- und Wissenschaftszentrum
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