Barbarazweige

Am Barbaratag, dem 4. Dezember, ist es Brauch abgeschnittene Obstzweige – meist Kirsch- oder Apfelzweige – in eine Vase mit Wasser zu stellen. Das Brauchtum geht auf die Legende der heiligen Barbara zurück.

Sie soll in der Zeit der Christenverfolgung unter Kaiser Decius in den Jahren 249–251 von ihrem Vater aufgrund ihres religiösen Bekenntnisses zum Christentum in einen Turm gesperrt worden sein. Auf dem Weg in die Gefangenschaft verhängten sich Kirschbaumzweige in ihrem Kleid, Barbara würde sie später einfrischen, damit die Blüten ihr Trost spenden.

Ein weiteres Element des Volksglaubens besteht aus dem Vertrauen, dass wir Glück und Gesundheit im kommenden Jahr erfahren werden, wenn die Zweige bis zum Heiligen Abend blühen.

Tipp: Wenn Sie die Zweige (mit Knospen!) nach dem Abschneiden ca. eine halbe Stunde lang in heißes Wasser legen und dann erst in die Vase stellen, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit einer „rechtzeitigen“ Blüte.

Barbarazweige