Schwebfliegen

Neben den Wildbienen und Hummeln gelten Schwebfliegen als wichtige Bestäuber von Pflanzen und sind daher auch aus naturschutzfachlicher und (land-)wirtschaftlicher Sicht von großer Bedeutung.

Außerdem werden sie auch vermehrt als Kontrollorganismen gegen Pflanzenschädlinge sowie für die Bewertung von Tot- und Altholzlebensräumen eingesetzt.

Die Familie der Schwebfliegen (Syrphidae) wird im Insektenreich zu den Zweiflüglern (Diptera) gezählt. Die einzelnen Vertreter der Schwebfliegen, in Österreich knapp 500 Arten, besiedeln zahlreiche unterschiedliche Lebensräume.

Die älteste Aufzeichnung über Schwebfliegen in Kärnten geht auf den Dipterologen Wilhelm Tief (1846—1896) zurück. Tief hatte zu dieser Zeit eine Professur am damaligen Staatsgymnasium (heute: Peraugymnasium) in Villach inne und verfolgte gleichzeitig sein Hobby – die Entomologie (Insektenlehre).

Helge Heimburg, MSc (Abteilung Zoologie des Landesmuseums Kärnten) widmet sich in seiner Tätigkeit als wissenschaftlicher Assistent der Erforschung der Fliegen Kärntens – insbesondere der Schwebfliegen.