„ANTE PANTE“

wird der Brauch des Kirchleintragens, der einer Sage nach um eine Hochwasserkatastrophe entstand, genannt.

Die Vellach überschwemmte dabei das umliegende Tal. Nur die Kirche Maria Dorn wurde verschont.

Der Überlieferung zufolge soll das Hochwasser erst zurückgegangen sein, nachdem eine durch Kerzenlicht beleuchtete Miniaturkirche in den Fluss gelegt wurde. Seitdem sieht man am Vorabend von Mariä Lichtmess (1. Februar) auf der Vellach ein schwimmendes Lichtermeer mit unzähligen Miniaturkirchen.

Eine weitere Erklärung ist auf einen Handwerkerbrauch zurückzuführen. Hier wird das „Licht ins Wasser getragen“, das heißt, dass ab diesem Datum die Tagesarbeit bei Tageslicht anstelle von Kerzenlicht beendet werden kann. Die Handwerker feierten dieses Ereignis auch mit einem „Lichtganslessen“.

„ANTE PANTE“