DAS GIPFELPLATEAU DES HEMMABERGS

BRUCH – WANDEL – KONTINUITÄT

Ergebnisse des FWF-Projekts „Cult Continuity at the Summit of Hemmaberg“ (P229452-G25), erschienen als kostenlose Online-Publikation! Autoren: J. Eitler und Y. Seidel

Der weithin sichtbare steile Felsabbruch und die Rosaliengrotte machen den Hemmaberg im Gemeindegebiet von Globasnitz zu einem beindruckenden Naturdenkmal. Aufgrund seiner Lage und durch die geologischen Besonderheiten war er zudem stets für Menschen von Interesse. Mit der vorliegenden Publikation wird ein Einblick in die mehr als 3000-jährige Nutzung des Berges gegeben. Funde und Befunde lassen auf eine Siedlung der späten Bronzezeit schließen, an deren Stelle später ein Heiligtum entstand. In der Spätantike wurde dieses zugunsten der Höhensiedlung aufgegeben und es entstanden Wohnbauten. Mit der Wende zum Frühmittelalter veränderte sich die Nutzung erneut. An zentraler Stelle wurde eine Kirche gebaut, die als Vorläufer der heute noch vielfach besuchten Wallfahrtskirche St. Hemma und St. Dorothea zu betrachten ist.

In der vorliegenden Publikation legen die Autoren neben den durch Grabungen erforschten Befunden eine umfassende Bearbeitung der verschiedenen Fundgattungen vor und zeichnen so die lange Nutzung des Gipfelplateaus des Hemmabergs von der Bronzezeit bis heute nach.


Autoren: Josef Eitler und Yvonne Seidel

Mit Beiträgen von: Martin Stermitz, Alexandra Hoeger, Roman Sauer, Alfred Galik, Dafni Nikolaidou, Stefanie Emra, Thorsten, Jakobitsch und Andreas G. Heiss

858 S., zahlreiche Abbildungen, Verlag des Landesmuseums für Kärnten, Klagenfurt am Wörthersee 2022

Hier finden Sie die kostenlose Online-Publikation von Josef Eitler und Yvonne Seidel, aufgrund der Größe aufgeteilt in

Teil 1 und

Teil 2.

Einen ausführlichen wissenschaftlichen Apparat zur Publikation finden Sie hier.


DAS GIPFELPLATEAU DES HEMMABERGS