Salweiden

Pünktlich zum bevorstehenden Palmsonntag stellt uns Dr. Roland Eberwein, Leiter der Abteilung Botanik, in einem Video die Salweide vor. Sie ist eine der bekanntesten Weiden, dient Bienen als Nahrungsquelle und mit ihr wird natürlich auch der Palmbuschen gebunden.

Die Salweide ist eine der bekanntesten heimischen Weiden aufgrund ihrer Häufigkeit und der zahlreichen Verwendungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel zu Ostern als Palmbuschen.
Sie bevorzugt trockene Stellen und wächst, im Gegensatz zu anderen Weiden, nicht direkt im Feuchtgebiet. Als typische Pionierpflanze erreicht sie ein maximales Alter von ungefähr 60 Jahren.
Die Salweide ist auch ökologisch sehr wertvoll, weil sie eine der ersten Bienenweiden darstellt und von tausenden Insekten im Frühjahr zur Nektar- und Pollengewinnung aufgesucht wird.

Die Blüten sind relativ einfach und besitzen keine Blütenhüllen. Männliche und weibliche Blüten befinden sich auf verschiedenen Bäumen. Die Salweide ist also getrenntgeschlechtlich und zweihäusig. Nach dem Aufblühen kann man die männlichen Kätzchen an den gelben Staubgefäßen erkennen. Aus nur zwei Staubblättern bestehen die stark behaarten männlichen Blüten, die zu den Kätzchen-Blütenständen zusammengestellt sind. Sie zeigen die typischen seidigen Flächen, wo die Insketen bereits Pollen und Nektar abgenommen haben. Die weibliche Blüten haben eine grünliche Färbung. Die Bestäubung erfolgt ausschließlich durch Insekten.

Sehen Sie sich das nachstehende Video an und bestaunen Sie in den kommenden Tagen neben der Salweide auch weitere Frühlingsblüher im Botanischen Garten Klagenfurt.

Salweiden