HIMMELSTEIGEN

Spiele der Großeltern

Ein etwas stärkerer und längerer Ast mit möglichst vielen Seitenästchen, die auf wenige Zentimeter gekürzt wurden, wird als „Himmelsleiter“ in einen Apfel gesteckt. Jeder Spieler schneidet sich ein Asthäkchen zurecht.

An Stelle eines Würfels wird ein in der Mitte gespaltenes Hölzchen verwendet. Die Schnittflächen des Hölzchens zeigen zueinander. Nur wenn nach dem Wurf eine oder beide Schnittflächen nach oben zeigen, darf der Spieler sein Häkchen ein bzw. zwei Ästchen auf der „Himmelsleiter“ höher hängen. Sieger ist, wer zuerst die höchste Stufe erreicht hat.

Text: Günther Biermann, Band 11 der Ehrentaler Museumsschriften, "Säuggeletreiben, Tempelhupfen und Eierpecken: Kindheit und Spiel vergangener Tage", 2004,

Abbildung: Kinder spielen Himmelsteigen, Fotoarchiv Landwirtschaftsmuseum Ehrental