Ager Solvensis

Keltisches oppidum, munizipales forum, spätantike claustra

Vortrag von HR Univ.-Doz. Mag. Dr. Stefan Groh. Das im Südosten der Provinz gelegene Solva nimmt eine besondere Stellung unter den norischen Städten ein.

Dem keltisch-tauriskischen Kulturkreis angehörend war es ab dem 2. Jahrhundert v. Chr. ein Kultzentrum und in jeder Hinsicht zur Bernsteinstraße orientiert. Dem oppidum wird erst in flavischer Zeit sein Stadtrecht verliehen und das municipium an der Mur erfährt ab dem 2. Jahrhundert n. Chr. seine Ausformung. Im Mittelpunkt der wirtschaftlichen Aktivitäten stehen, mit dem Fokus auf die Versorgung des Limes, die Gewinnung und Verarbeitung von Erzen sowie die Textilindustrie.

Ab tetrarchisch/constantinischer Zeit befestigt man im Zuge der Provinzreform die Stadt und sein Territorium mit einer aus Gräben und Wachtürmen bestehenden claustra.

Im Rahmen des Vortrages werden die Ergebnisse eines 10-jährigen Forschungsprojektes zum neuen Stadtplan von Solva präsentiert, die erstmals alle großflächigen geophysikalischen Messungen in Kombination mit den Grabungen und neuen Erkenntnissen zur Wirtschafts- und Ereignisgeschichte vereinen.

Veranstaltung des Fördervereins Rudolfinum des Landesmuseums Kärnten. Freunde sind herzlich willkommen!

Datum: 13.8.2020

Uhrzeit: 19:00–20:30

Kosten: € 7,–

Ort: Gasthof Fleissner, Zollfeld 3, 9063 Maria Saal

Um Anmeldung wird gebeten!

T: +43 (0)50 536-30599 (Mo–Do: 8:00–15:00)

E: willkommen@landesmuseum.ktn.gv.at

Info: Mit Ihrer Teilnahme erteilen Sie uns die Erlaubnis zur Veröffentlichung von Bild- und Tonaufnahmen, die im Rahmen der Veranstaltung / des Programmes entstehen. (Z. B. Dokumentation im Jahrbuch Rudolfinum, auf der Homepage und den Social-Media-Kanälen des Landesmuseums Kärnten.)

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