Die Sammlungen des Landesmuseums für Kärnten finden ihren Ursprung in der Sammeltätigkeit des Geschichtsvereins für Kärnten (1845), des Naturwissenschaftlichen Vereins für Kärnten (1848) und der Kärntner Landsmannschaft. Seit 1884 haben die Sammlungen im Landesmuseum Rudolfinum in Klagenfurt ein gemeinsames Haus. 1974 wurden die Sammlungen von den Vereinen an das Land Kärnten zur Pflege und Vermittlung übergeben. 1998 wurde das Landesmuseum für Kärnten aus der Landesverwaltung ausgegliedert und als Anstalt öffentlichen Rechts eingerichtet. Eigentümer der Sammlungen ist das Land Kärnten.

Das Landesmuseum ist heute Kärntens größtes Mehrspartenmuseum mit zahlreichen Abteilungen und Museen/Standorten. Es ist ein natur- und kulturwissenschaftlicher sowie kunstgeschichtlicher Leitbetrieb mit Vorreiterrolle und internationalen Standards in den Bereichen Forschung, Vermittlung und Bewahrung der Objekte.